
Berlin, 7. Juli 2025
Lehrkräfte und Akteure der Umweltbildung trafen sich vom 1.-4. Juli zum Auftaktworkshop des Erasmus+ Projekts’ „Transformatives Lernen in Real-World Laboratories – Experiencing Inner and Outer Sustainability in Collaborative School Projects“. Der Workshop fand im Kulturzentrum Espai de Marge im ruralen Umfeld von Barcelona statt.

Ziel war es, Lehrkräfte und Bildungsteams an ökologischen Lernorten in Spanien, Estland und Deutschland zusammenzubringen, um gemeinsam das bereits mit Studierenden erprobte Konzept der inneren und äußeren Nachhaltigkeit als transformativen, lernortbezogenen Reallabor-Ansatz zu erleben, sowie Möglichkeiten des Transfers auf die Schule zu erörtern.

Foto © Bund für Bildung, Ulrike Wunderle
Der von Dr. Stella Veciana (Bund für Bildung e.V./Espai de Marge) konzipierte und angeleitete Workshop war darauf ausgerichtet, den Ansatz in Theorie und Praxis näher kennenzulernen und in der Natur erfahrbar zu machen, sowie durch eine partizipative Methode der Projektentwicklung ein gemeinsames Konzept für Exkursionen mit Schüler:innen zu entwickeln, die im kommenden Jahr in Spanien und Estland durchgeführt werden sollen. Naturerfahrung und Umweltbildung vor Ort gaben wichtige Impulse für das kooperative Arbeiten: So fanden jeden Tag Ausflüge statt, in denen die Natur beispielsweise in Land-Art Installationen durch Körperübungen kreativ und spielerisch erfahrbar wurden. Auch nachhaltige Projekte vor Ort, wie der Schulgarten des Projektpartners Vedruna in Sant Sadurní d’Anoia, wurden besucht.
Zur gemeinsamen Entwicklung des Exkursionskonzepts waren neben dem deutschen Projektträger Bund für Bildung e.V. alle beteiligten Akteure von fern und nah angereist, so das Bildungsteam der Muraste Looduskool aus Estland mit der Lehrerin an der Loo Kool nahe Tallinn, die mit ihrer Klasse die Exkursion nach Muraste durchführen wird. Aus der Region Penedès nahmen zahlreiche Lehrkräfte der Vedruna Schule in Sant Sadurní d’Anoia teil, sowie Fachkräfte aus dem Bereich der Umwelt- und emotionalen Bildung der Fundació Catalana de l’Esplai (Fundesplai), die sich der Bildung für ein gutes Zusammenleben und der Nachhaltigkeit widmet.

Dem engagierten, internationalen Team gelang es, ein überzeugendes gemeinsames Konzept für die beiden Exkursionen zu erstellen, das zugleich Raum für individuelle Aktivitäten vor Ort zulässt. Im Nachgang wird nun das Konzept weiterentwickelt, und die konkrete Planung vorgenommen. In einem Abschlussworkshop wird eine gemeinsame Auswertung mit allen Projektpartner:innen erfolgen.
Die Exkursionen sind für April und Mai 2026 geplant. Wir sind gespannt und freuen uns auf die gemeinsame Umsetzung!
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